"Immer einen Schnitt voraus"

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Woran erkennt man einen guten Hundesalon?

Nehmen wir an, Sie haben mit Hilfe eines Verzeichnisses einen Hundesalon in Ihrer Nähe gefunden und nehmen nun Kontakt auf. Erkundigen Sie sich, ob Hunde Ihrer speziellen Rasse zur Pflege angenommen werden, fragen Sie aber nicht nur nach den Preisen. Denn es ist auch wichtig, dass der Hundefriseur auch die Fachkenntnisse zur Pflege Ihrer speziellen Rasse mitbringt.

Wenn Sie eine Rasse besitzen, die laut Standard getrimmt werden muss, dann fragen Sie, wie das im Salon gemacht wird. Es soll nämlich auch heute noch Hundesalons geben, die Trimmrassen grundsätzlich nur scheren. So wäre das gute, harte Rauhaar schnell verdorben. Nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Viele Kunden wünschen das Scheren bei ihrem Trimmhund ausdrücklich, da es schneller geht und dadurch oft preiswerter ist. Doch durch das Scheren kann die Haarstruktur zerstört werden oder die Haut unter toten Haarwurzeln förmlich ersticken. (Warum man einen Trimmhund nicht scheren sollte. Deshalb können Sie erwarten, dass das Trimming mit Trimmmesser oder Fingern beherrscht wird. Es zeichnet einen guten Hundesalon aus, dass er die einzelnen Rassen standardgerecht pflegen kann, sofern Sie das wünschen. Wenn die Schere nur an empfindlichen Stellen oder für den letzen Schliff der Frisur eingesetzt wird, ist nichts dagegen einzuwenden.
 

Seltene Rassen

Wahrscheinlich haben es Besitzer seltener Rassen grundsätzlich etwas schwerer, den geeigneten Hundesalon zu finden. Als Besitzer eines Norfolk Terriers werden Sie z.B. in einigen Salons die Auskunft erhalten, dass noch nie zuvor ein Kunde mit einem Norfolk im Salon war. Das muss kein Hinderungsgrund sein. Allerdings sollte der Hundefriseur die Trimmtechnik grundsätzlich sehr gut beherrschen und bereit sein, sich intensiv mit dem Rassestandard auf Ihren Hund vorzubereiten. Natürlich gehört auch die Offenheit dazu, vor Ihnen als Kunden einzugestehen, dass Sie der erste Norfolk-Besitzer sind.


Tierliebe- das A und O

Ihr Hund sollte im Salon zwar konsequent, aber liebevoll behandelt werden. Es wird manchmal nicht ohne ein scharfes, zurechtweisendes Wort gehen. Vor allem dann, wenn Ihr Liebling zu Hause nicht genügend an die Pflege gewöhnt wurde. Trotzdem sollte Ihr Hundefriseur beachten, dass gerade ein erster Besuch im Hundesalon Ihrem Tier Stress verursacht. Darauf sollte der er trotz aller Konsequenz mit Geduld und Einfühlungsvermögen eingehen.

Achten Sie auch darauf, ob der Hundefriseur z.B. sehr alte und geschwächte Tiere sowie Welpen nicht nach "Schema F" behandelt. Ein stark herzkranker Hund braucht nicht unbedingt eine Top-Standardfrisur. Manchmal ist es besser, dem Tier zuliebe auf Perfektion zu verzichten. Das erspart dem Hund zwei, drei anstrengende Stunden auf dem Tisch. Hier lässt sich gut rechtfertigen, dass ein "Trimmhund" nicht mehr getrimmt, sondern geschoren wird. Die dadurch nachlassende Haarqualität ist bei weitem das kleinere Übel.


Ein paar Worte zum Thema Preis und Qualität

Der Preis für eine Frisur sollte nie das alleinige Auswahlkriterium sein. Eine handwerkliche Qualitätsarbeit wie Scheren oder Trimmen benötigt Zeit, Kraft und umfangreiche Fachkenntnisse. Da lohnt sich nicht nur der Preisvergleich, sondern auch der Qualitätsvergleich. Schauen Sie sich ruhig einige „Referenzhunde“ an. Viele Salons zeigen auf ihrer Website Fotos von Referenzhunden. Das gibt Ihnen einen guten Eindruck vom Können des Hundefriseurs. Vielleicht haben Sie auch das Glück, einige Hunde in Ihrer Nähe zu finden, die den entsprechenden Salon schon länger besuchen. Dann kann man schnell sehen, ob der Besuch des Salons Erfolg versprechend wäre.
Natürlich kann auch ein Spitzenfriseur keine Wunder vollbringen. Hunde, deren Haar durch unfachmännische Pflege verdorben wurde, benötigen oft zwei oder drei Besuche im Hundesalon, um die Pracht wieder vollkommen herzustellen. Andere Tiere haben von vornherein nicht die typische Haarstruktur ihrer Rasse oder leiden unter Haarausfall durch Erkrankungen. Ein guter Friseur wird Ihnen trotzdem einen brauchbaren Pflegevorschlag machen, der die Möglichkeiten des Tieres berücksichtigt. (Quelle www.hundesalon.org)


WIESO, WESHALB, WARUM?
Argumente zur Hundepflege
Es gibt den ein oder anderen Hundebesitzer, den man unsere Arbeit, bzw. einige Techniken erklären muss.

Hundepflege
Die Pflege des Hundes dient nicht nur der Hygiene, sondern auch der sozialen Bindung.
Sie sollten Ohren, Pfoten u.s.w. untersuchen und den Hund bürsten können, ohne das er sich wehrt oder sogar knurrt.
Wenn dies bei Ihrem Hund nicht so ist, sollten Sie dringend an Ihrer Position im "Rudel" arbeiten.

Fellpflege
Die meisten Hunde genießen es, gebürstet und gestriegelt zu werden. Kurzhaarhunde einmal pro Woche gründlich bürsten - so bleibt ihr Fell sauber und glänzend.
Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst, hilft häufigeres Bürsten.

Langhaar- und Stockhaarhunde, wie z. B. Schäferhunde, brauchen tägliche Fellpflege, damit das Fell nicht verfilzt. Lösen Sie vorhandene Knoten erst vorsichtig mit der Hand auf. Mit einem angefeuchteten Fensterleder, können Schuppen und Staub entfernt werden, auch das Fell wird dadurch glänzend.

Rau- und Drahthaararten (z.B. Dackel, Foxterrier ), sollten Sie alle zwei bis vier Monate trimmen lassen. So werden alle abgestorbenen Haare entfernt.

Gebadet werden sollte ein Hund mindestens alle 6 Wochen – außer, er hat sich so richtig dreckig gemacht. Benutzen Sie am besten die speziellen Hundeshampoos aus dem Hundesalon, da diese alkalifreien Produkte so sanft und schonend sind, dass sie weder die Haut des Hundes austrocknen lassen noch den natürlichen Schutzfilm des Felles angreifen.

Beim Baden sollte der Hund erst mit der Brause komplett naß gemacht werden. Dann einshampoonieren. Es darf kein Wasser in seine Ohren und kein Schaum in seine Augen kommen. Spülen Sie das Shampoo mit Wasser gut aus und drücken Sie das Fell anschließend mit einem Handtuch trocken, dann kämmen und falls nötig fönen.

Ohrenpflege
Saubere Ohren tragen zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Deshalb sollten Sie die Ohren Ihres Hundes regelmäßig kontrollieren.

Lange und langbehaarte Ohren sollten sie regelmäßig außen von Speiseresten und Straßenschmutz mit einem feuchten Tuch säubern und anschließend kämmen.
Die äußere Ohrmuschel reinigen Sie am besten mit einem Papiertaschentuch oder Wattebausch. Entfernen Sie das Ohrenschmalz vorsichtig mit einem Wattestäbchen. Feuchten Sie hierzu das Ohrstäbchen zuvor mit speziellen Ohrentropfen aus dem Fachhandel an. Lassen Sie es sich am besten einmal von Ihrem Tierarzt zeigen.
Achten Sie besonders darauf dass die Haarbüschel an den Ohren nicht verkleben und
den Gehörgang verstopfen. Zupfen Sie zu viel Haarwuchs vorsichtig raus.

Pfotenpflege

Pflege der Hundepfoten im Winter. Entgegen einer weitverbreiteten Annahme, leiden Hunde im Winter nicht unbedingt unter dem Streusalz. Nur, wenn Splittkörnchen die Ballen verletzt haben, dringt Salz schmerzend in die kleinen Wunden ein.
Wichtig ist daher, eine vorbeugende Pfotenpflege.
Diese verhindern, dass die Pfoten rissig und spröde werden.
Bei Kälte und Nässe sollten sie die Pfoten vor jedem Spaziergang behandeln. Nach dem Spaziergang - eventuelle Salzreste mit lauwarmem Wasser abwaschen und danach wieder das Pflegemittel auftragen.

Zahnpflege
Im Alter von 4-5 Wochen bekommt ein Welpe seine ersten Milchzähne. Drei Monate später, werden die Milchzähne nach und nach durch die bleibenden Zähne ersetzt.
Der Zahnwechsel ist im Alter von 6-7 Monaten abgeschlossen. Die meisten Hunde haben dann 42 Zähne.
Die Zahnpflege des Hundes ist wichtig, denn die mechanische Zahnpflege (Kauen und Zermahlen) erfolgt nur unzureichend, da Hunde die Nahrung schlucken und nicht zermahlen wie Pflanzenfresser.
Somit mineralisieren die Zahnbelege, bis sich fester Zahnstein bildet, der meist mit einer Entzündung des Zahnfleisches einhergeht. Im schlimmsten Fall kann der gesamte Zahnhalteapparat betroffen sein. Dann lockern sich die Zähne und fallen aus.
Die beste Vorbeugungsmaßnahme gegen Zahnstein ist das tägliche Zähneputzen, mit einer geeigneten Tierzahnpasta. Beginnen Sie bereits im frühen Alter damit sich der Hund an die Prozedur gewöhnt.

Leider duldet nicht jeder Hund das Zähneputzen. Geben Sie ihm dann regelmäßig spezielle enzymhaltige Kaustreifen oder Kauknochen. Hierdurch wird die Zahnsteinbildung deutlich reduziert. Lassen Sie im Rahmen der jährlichen Schutzimpfung die Zähne Ihres Tieres gleich mit kontrollieren, um Zahnerkrankungen rechtzeitig zu erkennen.

Pflegetipps gegen Ungeziefer im Hundefell

Flöhe, Zecken, Läuse und andere Parasiten, lieben leider das warme Hundefell.
Selbst bei intensiver Pflege ,wird man früher oder später, die Plagegeister im
Hundefell entdecken.

Da das Ungeziefer Krankheiten übertragen kann, sollten Sie sofort eingreifen.
Den Hund schnellstens von seinen lästigen "Untermietern" zu befreien, ist heute überhaupt kein Problem mehr..

Bei der Flohbekämpfung reicht es nicht, das Fell des Hundes zu behandeln. Sie müssen auch unbedingt seine Liegeplätze, den Hundekorb und die Hundedecke behandeln. Das Ungeziefer hält sich zudem nicht nur in der unmittelbaren Umgebung ihres "Wirtes" auf, sondern kann sich sogar irgendwo im Zimmer oder in der Wohnung vermehren. Hierfür gibt es ebenfalls spezielle Mittel.

Flöhe können auch Würmer übertragen, was auf Dauer zu ernsthaften Gesundheits- und Stoffwechselstörungen führen kann. Deshalb empfiehlt es sich, zweimal im Jahr von Ihrem Tierarzt eine Wurmkur durchführen zu lassen.


Katzenpflege

Bei den Rassekatzen sind die Züchter ähnlich verfahren. Die Langhaarkatzen benötigen fast alle eine aufwendige Pflege. die meisten lassen sich kaum oder gar nicht bürsten, geschweige kämmen.

So ist es nun an uns, den Groomern den Tierbesitzer dahin zu bringen, sein Haustier bestmöglich zu pflegen oder von uns pflegen zu lassen
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